Pk² Band 6 - Onde Alpha (Alphawellen)

Vergroesserte Ansicht

 
Autor: Alessandro Sisti
Zeichner: Marco Gervasio
Farben: Litomilano


Es war einmal zu der Zeit der Dinosaurier. Da waren Außerirdische auf unserem Planeten und haben eine Technologie hinterlassen, die bis heute nicht entdeckt wurde. Bis heute... Doch da stürzt der Funkturm von Ducklair ein und gibt den Weg frei zu einer längst vergessenen Höhle. Doch nicht unser Freund Phantomias entdeckt die Höhle, es ist Rupert. Und der kommt dort mit einer Rüstung heraus, die ihm unglaubliche Kräfte verleiht. Phantomias muß gegen ihn kämpfen. Und kann ihn überwältigen...
 


Gervasio ist nicht gerade mein Lieblingszeichner. Viele seiner Zeichnungen sind nicht dynamisch genug für die Phantomias-Serie. Zudem weist die Story einige Schwächen und Längen auf. Die Idee ist lobenswert. Außerirdische, die eine Basis auf der Erde hatten, als noch die Dinosaurier lebten und von denen ein Relikt übrig blieb - das ist schon mal ganz gut. Warum aber dann ausgerechnet Rupert diese Rüstung abbekommen musste und natürlich Phantomias in einen Kampf verwickeln musste, bleibt das Geheimnis der Autoren. Das Ganze wirkt dann doch wie der billige Abklatsch einer Crossover-Geschichte aus den USA. Schade, da wäre sicher mehr drin gewesen. Zudem: Eine Technologie, die Jahrmillionen überlebt? Doch etwas optimistisch...

Interessant aber die Entwicklung beim Phantomias Versteck. Er trifft auf einen neuen Verbündeten, der ihm am Schluss seine Hilfe anbietet. Man darf auf die weiteren Geschehnisse gespannt sein. Und dann war dann noch die Verliebtheit von Juniper in Phantomias. Die bringt Everett Ducklair in Probleme. Denn einerseits will er Phantomias seines Gedächtnisses an seine Geheimidentität berauben. Andererseits rettet der seine Tochter. Die Lösung ist... interessant.

Alles in allem ist das hier eher eine durchschnittliche Geschichte. Allerdings die erste in dieser neuen Serie. Die kleinen Entwicklungen im Hintergrund bewirken, dass die Geschichte keine schlechtere Bewertung bekommt.

Bernd Glasstetter


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