Pk² Band 5 - La Fine della Storia (Das Ende der Geschichte)

Vergroesserte Ansicht

Autor: Gianfranco Cordara
Zeichner: Stefano Turconi
Farben: Litomilano


Ein Schwerverbrecher entflieht aus dem Hochsicherheitsgefängnis von Entenhausen. Doch es ist kein normaler Gangster. Er hat Superkräfte und -Reflexe. Und er und Klarissa kennen sich. Denn der Verbrecher ist ein Zeitpolizist und ein Android wie Klarissa. Und es wird klar, dass sie sich einmal geliebt haben. Er möchte zur Time ø zurückkehren und erzählt Klarissa von einem Plan, wie das funktionieren soll. Um alles, was sie benötigen zusammenzubekommen, müssen die beiden bei Everett Ducklair einbrechen. Doch das tun sie nicht unbeobachtet, denn Phantomias hat Wind davon bekommen.

Doch dann wird klar, welchen Plan Tyrrel - der männliche Android - verfolgt: Er will das Zeitkontinuum zerstören, das damals während der Vorkommnisse der Kalten Sonne (Phantomias Band 5) erschaffen worden war und so in die Time ø zurückkzukehren. Es kommt zum Kampf und Klarissa muss sich für eine Seite entscheiden...


Fast hätte man die Zeitpolizisten vergessen. Und vor dieser Ausgabe war ich mir sicher, dass es mit denen keine logische und gute Geschichte mehr geben konnte. Denn in der ersten Serie waren ja alle Verbindungen in die Zeit gekappt worden. Niemand hätte mehr zurückkehren können. Aber nach dem Lesen der Ausgabe ist klar: Es gibt doch noch gute und vor allem logische Geschichten. Alleine die Idee einen Zeitpolizisten - zumal einen Roboter wie Klarissa - in ein Hochsicherheitsgefängnis einzuschleusen und dann zu vergessen ist einfach Gold wert.

Kommen wir zur Nebengeschichte. Donald hat mal wieder mit Rupert zu tun, der seine Angebetete ausführen will und natürlich nicht weiß, was zu tun ist. Da wird Donald alias Phantomias dann auch schon mal mitten im Einsatz gestört, was wiederum zu Verwicklungen führt.

Und dann ist da noch Klarissas neuer Job bei Ducklair. Dass sich Everett hier jemanden ins Haus geholt hat, der nun einmal sehr gut mit Phantomias/Donald kann - Pech. Aber umso besser für unseren Helden. So festigen sich allmählich die neuen Beziehungen im Hintergrund.

Ach ja, wir erfahren auch noch etwas zur Hintergrundgeschichte von Everetts beiden Töchtern. Irgend etwas muss an deren Mutter gefährlich sein. Was - nun das werden wir sicher noch erfahren.

Alles in allem ein perfekter Comic. Er ist einfach so, wie man einen Phantomias-Comic gerne liest.

Bernd Glasstetter


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