Pk² Band 4 - Linee di Memoria (Linien des Gedächtnisses)

Vergroesserte Ansicht

Autor: Gianfranco Cordara
Zeichner: Lorenzo Pastrovicchio
Farben: Litomilano


Im Ducklair-Center dreht eine alte Frau durch. Doch sie ist nicht die einzige in der Stadt. Ein Hydraulik-Spezialist läßt fünfzehn Hydranten in die Luft fliegen, ein Postler läßt 80 Säcke Post in Rauch aufgehen, aber nie wird jemand verletzt. Phantomias begibt sich auf die Suche und findet zusammen mit einem Professor, der überall dabei ist und sich Notizen macht, heraus, daß alle eines gemeinsam haben: Sie haben für Everett Ducklair gearbeitet. Doch selbst der weiß angeblich nicht, warum sie alle durchdrehen und lässt das Phantomias durch seine Assistentin Birgit ausrichten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Als sich die Vorfälle weiter häufen findet der Professor den entscheidenden Hinweis: Im Gehirn der Personen ist ein Chip eingepflanzt - von Everett Ducklair. Er wollte damit noch vor seinem Verschwinden die perfekte Waffe erschaffen. Nur haben diese Chips nun Fehlfunktionen und die Leute drehen durch. Und der letzte, der von diesem Probanten noch auf freiem Fuß ist, ist der Professor...


Das schöne an diesem Comic: Die eigentliche Hauptgeschichte ist nur ein Beiwerk um uns etwas Einblick in Donalds Privatleben zu geben. Wir erfahren mehr über sein Verhältnis zu seinen Kollegen.

Besonders die Nebenstory mit Stellas Geburtstagsgeschenk hat es mir angetan. Der arme Donald muß sich jetzt auch noch Gedanken für Rupert machen. Und natürlich geht das beinahe in die Hose.

Daneben gibt es eine Art Hass-Partnerschaft zwischen Birgit und Phantomias zu verzeichnen. Ob diese wohl fortgesetzt wird? Und ob sich Birgit irgendwann gegen Everett Ducklair wenden wird? Denn die ist überhaupt nicht von dem damaligen Experiment begeistert. Wir werden sehen.

Eine sehr gute Geschichte mit vielen Aspekten und natürlich einer wichtigen Frage: Wie gefährlich ist Everett Ducklair eigentlich?

Bernd Glasstetter


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