Band 11 - L’eracolatore (Der Eracolatore)


L’eracolatore (Der Eracolatore)
Autor: Bruno Enna
Zeichnungen: Graziano Barbaro
Tusche: Simone Maccari

Phantomias wird von den Evronianern entführt. Er soll dem Führer der Evronianer helfen, dessen Geist im Eracolatore gefangen ist. Phantomias dringt in diese Gedankenwelt ein und erlebt ein … interessantes Abenteuer.

Mess@agio in codice! (Gecodete Mess@ge)
Autor: Barbara Garufi und Stefano Ambrosio
Zeichnungen: Emilio Urbano
Tusche: Roberta Zanotta

In der zweiten Geschichte sieht es fast so aus, als würden die Evronianer angreifen. Entenhausen leidet unter einem Blackout, Donalds Computer und sein Auto streiken. Ihm bleibt nichts anderes übrig als zu Fuß zu Eins in den Ducklair Tower zu kommen. Und dann ist doch alles anders, oder…?


Ein wenig Herr der Ringe steckt in dieser ersten Geschichte. Und irgendwo auch wieder ein wenig Star Trek – immerhin sind wir im Weltraum. Auf jeden Fall ist es eine sehr interessante Mischung. Ein spektakuläres Finale der Reise in die Urwelt der Evronianer und ein ebenso überraschendes Ende der Geschichte lassen viel Raum für Fortsetzungen. Fortsetzungen, die uns hoffentlich mehr Einblick in die Welt der Evronianer geben werden – wie diese Geschichte es tat. Übrigens auch ein Konzept, das hier von Star Trek übernommen worden ist. Den Gegner und seine Geschichte und Kultur transparent zu machen, macht ihn erst interessant. Wieder zeigt sich: Die Serie ist auf dem besten Weg neue und vor allem sehr interessante Geschichten hervorzubringen. Die Entwicklung der Evronianer, hin zu einem Volk, das auch philosophische Hintergründe hat ist hoffentlich nur eine von vielen.
Eine insgesamt nachdenkliche Geschichte wird uns zum Schluss präsentiert. Das Ende bleibt offen. Eigentlich fast schon schade, dass es nicht weiter geht. Dennoch: Eine sehr gute Kurzgeschichte.
Insgesamt auch hier die Höchstnote. Alleine die Hauptgeschichte lässt keine andere Bewertung zu, zumal auch die Zeichnungen sehr gut sind.

Bernd Glasstetter


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