Phantomias Band 9 - Abenteuer in Neuseeland


Konrad Kiwi befindet sich auf dem Flug nach Neuseeland. Er fühlt sich nicht sonderlich wohl in seiner Haut und fühlt sich von den mitfliegenden Passagieren genervt. Am Flughafen von Wellington ruft der Passkontrolleur nach Durchsicht des Passes von Konrad eine Firma namens Cook in der Stadt an und übergibt Pickett, der das Telefonat entgegen nimmt, die Neuigkeit, dass Konrad Kiwi gelandet ist. Cook ist davon begeistert...

Am Abend trifft Konrad Kiwi auf der Südinsel von Neuseeland ein. Er erinnert sich zurück an die Zeit, als er hier bei Netzealand gearbeitet hat, einem lokalen Fernsehsender. Er hatte dabei aufgedeckt, wie Cook Giftmüll in seine Heimat, ans Cap Dominion transportiert hat. Kiwi sammelte ausreichend Informationen und erpresste Cook mit diesen Transporten aufzuhören. Als Gegenleistung würde Kiwi die Informationen und Beweise für sich behalten. Kiwi beendet seine Gedanken an die Vergangenheit, als er am Cap Dominion ankommt.

Unterdessen wacht Phantomias auf. Er wurde von der ehemaligen Herrscherin der Maori gerettet, die nach dem Auftauchen von Nebula Faraday in einer einsamen Höhle haust. Sie erzählt Phantomias, was diese mysteriöse Person mit ihrem Volk gemacht hat. Phantomias versucht Rangi Kiwi - das ist ihr Name - zu überreden mit ihm zu kommen und gegen Faraday zu kämpfen.

Konrad Kiwi ist auf dem Weg in sein ehemaliges Dorf. Er denkt erneut darüber nach, was damals passiert ist, als er Cook zu dem Deal erpresst hat. Cook hatte ihn damals aus Neuseeland hinaus geekelt. Konrad hatte keine Zeit mehr gehabt eine Kopie der Daten anzulegen und hatte das Original in der Maske seines Volkes versteckt. Er schrickt aus seinen Gedanken heraus, als er Schüsse hört. Er beobachtet wie ein Luftschiff auf einer Wiese landet und von den Maori begeistert empfangen wird. Faraday kündigt überschwänglich den Wohltäter der Maoris an, der aber niemand anderes als Cooks Sekretär Pickett ist. Unterdessen ist Phantomias zusammen mit Rangi unterwegs zum Schauplatz des Geschehens und wird prompt von einem Evronianer beobachtet. Faraday steigt in das Luftschiff ein, in das sich auch Konrad hinein schmuggelt. Das Luftschiff, das lediglich die Botschaft der Maoris verkünden soll ist in Wahrheit von Cook so manipuliert, dass es über dem Stadion in Wellington explodieren wird. Er will, dass alle Leute die Maoris für Terroristen halten.

Phantomias kommt mit Rangi auf der Wiese an. Doch noch bevor er den Maoris erklären kann um was es sich bei dem Zeichen handelt, werden alle von den Evronianern angegriffen. Es kommt zu einem harten Kampf, in dessen Folge sich die Evronianer zurück ziehen. Pickett ist derart entsetzt über die Tatsache, dass es diese Wesen - die Cook eigentlich nur als Phantasiegeschöpfe angesehen hat - wirklich gibt, dass er Phantomias von Cooks Plan erzählt. Phantomias jagt im Phantom-Jet dem Luftschiff hinterher. Er bringt alle Besatzungsmitglieder auf den Phantom-Jet und übergibt Konrad Kiwi einen Fallschirm. Dann verankert er zwei Raketen an dem Luftschiff und schießt es damit ins All. In dem Moment, in dem die Bombe explodiert ist das Schiff der Evronianer ganz in der Nähe und wird zerstört.

Doch Phantomias ist nicht gerade glücklich über all dies. Er befürchtet, dass noch tausende Sporen auf der ganzen Welt verteilt sind und gegen Cook hatte er auch nicht die geringsten Beweise. Am Ende sehen wir, wie Konrad auf seine Mutter Rangi zueilt und von ihr zur Begrüßung einen Kinnhaken versetzt bekommt.


Eine unerwartete Wendung im Charakter von Konrad Kiwi. Er wird zum tragischen Helden, der sein Volk beschützt und deswegen aus dem Land fliehen musste. Der Kampf gegen die Evronianer ist wieder einmal interessant aber doch nur eine Nebengeschichte. Krands Kampf mit Cook ist viel interessanter. Dennoch muss ich sagen, dass diese Geschichte einige Schwächen aufweist, die auch durch die guten Zeichnungen nicht behoben werden können. Am Besten gefiel mir noch Konrads Mutter, die resolut am Schluss ihren Sohn mit einem Kinnhaken begrüßt.

Bernd Glasstetter


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