Phantomias Band 7 - Abenteuer in der Zukunft

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Phantomias kommt im Gebäude vom Kanal Doppelnull gerade zur rechten Zeit, um bei einem Überfall in der Garage zur Hilfe zu eilen. Als er im Fahrstuhl ist, wird auf einmal die Funkverbindung zu Eins unterbrochen. Die Fahrstuhltür öffnet sich und er sieht sich Evronianern gegenüber, die ein wenig anders als sonst aussehen. Beim Kampf gegen die Evronianer kommen ihm ein paar Soldaten zu Hilfe. Doch im Höhepunkt der Schlacht verschwinden die Evronianer. Ein hochgewachsener Mann taucht auf und teilt Phantomias mit, dass er sich nicht mehr im Studio von Kanal Doppelnull befindet, sondern im Jahr 2255. Ducklas Stuyvesant - so heißt der hochgewachsene Mann - und sein Assistent Gordon begrüßen ihn und eröffnen ihm, dass sie ihn zur Bekämpfung der Super-Evronianer hergeholt haben. Sie wusste sich einfach nicht mehr anders zu wehren. Stuy, wie ihn seine Freunde nennen, zeigt ihm ein wenig vom Entenhausen der Zukunft, das noch gigantischer geworden ist und vor allem in die Höhe gewachsen ist. Zu Phantomias' Enttäuschung existiert der Ducklair Tower nicht mehr. Stuy bringt Phantomias zu seinem Quartier, das hoch über den Wolken liegt. Dort wird ihm Oberst Mansur vorgestellt. Auch eine neue Kampfausrüstung soll er erhalten. Im Apartment trifft er vermeintlich auf Klarissa. Es ist aber ein anderer Droide mit demselben Aussehen. Sie nennt sich Geena und soll Phantomias interviewen und betreuen. Phantomias ist vor allem durch die Festnahme des Plünderers zu einer Berühmtheit geworden. Stuy zeigt Phantomias das KVR, das eine Art virtueller Fernsehen ist. Er hat außerdem extra für Phantomias einen Videoschirm aufstellen lassen, weil die KVR-Empfänger Kopfschmerzen verursachen, wenn man sie nicht gewöhnt ist. Da meldet sich Oberst Mansur, die Super-Evronianer haben wieder angegriffen. Stuy bringt ihn an den Ort des Geschehens. Sie befinden sich gerade mitten im Kampf, als Mansur abstürzt und Phantomias den Kampfplatz verlässt, um ihm zur Hilfe zu eilen. Der Kampf ist vorbei und Stuy bringt Phantomias wieder zurück in sein Appartement, als die beiden von einem anderen Luftfahrzeug abgefangen werden. Es ist Odin Eidolon, der größte Hersteller von Droiden in der Zukunft. Er ist ein großer Fan von Phantomias und wollte ihn einfach einmal kennen lernen. Odin übergibt ihm seine Karte. Stuy bringt Phantomias nun wirklich zurück zu dessen Apartment. Der ist mehr als froh darüber einmal über alles nachdenken zu können. Er hegt einiges Misstrauen und versucht Geena auszuhorchen. Aber die setzt ihn kurzerhand vor die Videowand. Da kommt ihm eine Idee. Er schaltet sich in die Datenbank für Spielfilme ein und findet etwas heraus, das ihm weiter hilft. Jetzt muss er nur noch mit jemandem reden, dem er vertrauen kann. Er lenkt Geena ab und setzt sich zu Odin Eidolon ab. Andernorts wird klar, das Stuy ein Filmproduzent ist. Als Stuy erfährt, dass Phantomias unterwegs zu Odin Eidolon ist, ordnet er an, dass in dessen Villa ein Take geschossen werden soll. Phantomias unterhält sich derweil mit Odin Eidolon und erhält von ihm eine spezielle Waffe, die sich allerdings nur einmal einsetzen lässt. Da kommt es zum Angriff durch die Super-Evronianer. Doch Phantomias gedenkt nichts zu tun. Er hat eine Theorie, doch sie scheint nicht zuzutreffen, er wird beinahe getroffen. Die neuen Waffen sind nur Spielzeug und zerbrechen schon beim ersten Einsatz. Da greift Odin Eidolon ein und einer seiner Droiden zerstört den Super-Evronianer, der sich als Roboter heraus stellt. Phantomias stellt Stuy und seine Kollegen zur Rede. Es stellt sich heraus, dass Stuy ein Fernseh-Produzent ist, der für seine Produktion über Phantomias' Abenteuer den echten Phantomias haben wollte. Doch einiges ist schief gelaufen, immer wieder gab es Pannen. Phantomias macht gute Miene zum bösen Spiel und stimmt zu in der letzten Szene, die noch gedreht werden muss, mitzuspielen. Das macht er aber nur, um heraus zu finden, wer hinter den Anschlägen auf seine Person steckt. Beim Drehtag kommt es zu einem weiteren Zwischenfall und Phantomias wird klar, dass dahinter ein Evronianer stecken muss. Gordon, der Assistent von Stuy entpuppt sich als dieser. Der Evronianer ist schon sehr alt und hat jahrhundertelang darauf gewartet an Phantomias Rache für die Vernichtung seines Volkes zu üben. Es kommt zum Kampf und Phantomias benutzt die Verteidigungswaffe, die er von Odin bekommen hatte. Der Evronianer fliegt mit Odins Limousine in die Stratosphäre, wo das Fahrzeug zerstört wird. Phantomias wird wieder in seine Zeit zurück gebracht. Er erzählt alles Eins. Als Eins ihm erklären will, wer Odin Eidolon in Wirklichkeit ist, winkt Phantomias ab. Er ist zu müde und will es nicht hören. Aber Eins erzählt es uns Lesern. Denn Odin heißt auf russisch Eins. Phantomias war in der Zukunft nur dem weiterentwickelten Eins begegnet.


Richtig schön kompliziert geht es für Phantomias zu. Da wird er erst in die Zukunft entführt und dann kann er sich dort auf niemanden verlassen. Das heißt auf fast niemanden. Eins konnte sich vor dem Abriss des Ducklair Towers retten. Nur weiß das Phantomias nicht und will es sich noch nicht einmal erklären lassen. Eine tolle Geschichte allemal. Die vielen Überraschungen verblüffen. Von diesem Abenteuer könnte ich gerne noch mehr haben. Die Beschreibung der Geschichte zeigt schon, wie komplex alles angelegt ist.

Bernd Glasstetter


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