Phantomias Band 6 - Erdbeben


Auf einer Ölstation von Dagobert Duck richtet ein Erdbeben erheblichen Schaden an. Doch die seismischen Stationen fangen keine Signale des Bebens auf. Eins aber findet Hinweise auf die mögliche Ursache. Als Phantomias mit seinem neuen Phantom-Diver Untersuchungen an Ort und Stelle vornehmen will, stellt er fest, dass die Bundesbehörden bereits im Einsatz sind. Haarsträubende Action führt ihn schließlich auf die Spur von Morgan Fairfax, dem Direktor des Entenhausener Umwelt-Instituts DOE "Deine Erde". Der will sein Pangäa-Projekt durchziehen, von dem nur er weiß. Dieses Projekt sieht vor, den Cromwell-Graben so zu erschüttern, dass der Teil der Erdkruste, auf dem auch Entenhausen steht abbricht und sich die Erdscholle, die darunter liegt anhebt und damit einen riesigen Kontinent freigibt. Dass das den Untergang Entenhausens und den Tod von Millionen von Menschen bedeuten würde ist klar. Phantomias versucht nun dies zu verhindern. Nach einem dramatischen Kampf in einem Flugzeug gelingt ihm das auch. Entenhausen und damit auch der Ducklair Tower sind gerettet.


Interessant an der Geschichte ist, dass der Cromwell-Graben auf der Karte aussieht wie der San Andreas-Graben in Kalifornien. Und Entenhausen ist dann vermutlich San Francisco. Mal ganz davon abgesehen spiegelt diese Geschichte noch deutlicher wieder, dass diese Comics nicht für kleine Kinder gemacht sind. Hier ist oft noch bessere Action zu sehen, als in so manchen anderen Superhelden-Comics mit "menschlichen" Hauptdarstellern. Gerade bei diesem Comic wurde ich persönlich Eltern die Empfehlung geben, es erst Kindern ab 12 zu geben, weil sie sonst einfach die Zusammenhänge nicht verstehen.

Bernd Glasstetter


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