Phantomias Band 4 - Zwei

Vergroesserte Ansicht


Phantomias begibt sich in virtuelle Realitäten um einen Datenpiraten aufzuspüren und dingfest zu machen. Derweil wird im fernen Zentralasien Everett Ducklair aufgeschreckt. Phantomias wird mal wieder von Eins durch eine neue technische Spielerei des Ducklair Tower überrascht. Gemeinsam begeben sich die beiden in der virtuellen Realität auf die Suche nach dem Datendieb. Sie entkommen nur knapp einem seiner Angriffe. Ducklair trifft in der Zwischenzeit in Entenhausen ein. Eins muss ihn glauben lassen, dass niemand anderes von ihm Kenntnis hat. Gleichzeitig kümmert er sich aber um Donald und es kommt zu mancher eigenartigen Situation. Donald beginnt misstrauisch zu werden und findet sich bestätigt, als Eins als Hologramm auf der Informatikmesse auftaucht und dort alle Computer lahm legt. Jetzt ist Donald an der Reihe und schaltet im gesamten Tower den Strom ab. Als er in ein weiteres geheimes Stockwerk vordringt, schaltet sich die Computer- Konsole an und scheinbar erscheint dort Eins. Dann verändert sich aber dessen Gesichtshologramm, wird rot und ein fieses Gesicht entsteht. Der erstaunte Phantomias muss sich anhören, dass dies der Backup-Computer von Eins ist, der die ganze Zeit im Standby-Modus war und während dieser Zeit durchgedreht ist. Gemeinsam mit Everett Ducklair gelingt es Phantomias Zwei zu zerstören.


Eine spannende Geschichte. Ist Eins nun doch verrückt geworden? Oder was ist die Ursache für all diese Verbrechen im Cyberspace? Dass es sein Backup-Computer ist, ist eine interessante Auflösung. Und es stellt sich natürlich die Frage, was mit Eins passieren würde, wenn er in eine ähnliche Situation kommen würde.

Wir lernen endlich Everett Ducklair kennen, der ja den Tower und die vielen Spielereien erdacht hat, die nun Phantomias zu Gute kommen. Doch am Schluss bleibt die Frage, ob dieser Comic nicht noch eine Spur gemeiner hätte sein können. Warum hält sich Zwei so lange im Hintergrund? Warum wird er nicht von Eins bemerkt? Die Geschichte ist zum Teil etwas zu einfach gestrickt, vielleicht zu sehr darauf ausgelegt, auch Kindern gefallen zu können. Ein Mangel der im zweiten Abenteuer mit Zwei behoben wurde. (siehe Rezension zu Band 10).

Bernd Glasstetter


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