Phantomias Band 13 - Seine Name war Urk

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Personen verschwinden auf mysteriöse Art und Weise in Entenhausen. Als Phantomias den Vorfällen nachgeht, trifft er auf Urk, dem er zunächst alles ankreidet. Aber dann stellt sich heraus, dass es nicht Urk gewesen sein kann. Mit Hilfe von Klarissa gelingt es Urk und Phantomias den eigentlichen Täter zu stellen und dingfest zu machen.


Es passiert selten, dass ich durch eine Phantomias-Geschichte so enttäuscht. Die Einführung von Urk ging leider komplett in die Hose. Das fängt bei den Zeichnungen an, bei denen zum Teil Perspektiven nicht ganz stimmen und bei denen zu sehr versucht wird das Ganze dynamisch zu gestalten - und es nicht gelingt. Und das geht bei der Story weiter, die so sehr an den Haaren herbei gezogen scheint, dass hier einfach nur eine schlechte Bewertung herauskommen kann.

Zur Geschichte noch ein paar Worte. Viel zu lange wird der eigentlich Täter zurückgehalten. Spannung soll entstehen. Aber dann ist Auflösung so einfach und schnell passiert, dass man sich die Frage stellen muss, ob die Autoren nicht etwas mehr Augenmerk auf die Tat als solches als auf den neuen Charakter Urk hätten legen sollen. Zugegeben, Urk ist interessant. Er kommt aus einer anderen Dimension, in der es die Entdeckung Amerikas nicht gegeben hat. Daraus lassen sich noch viele Geschichten machen. Aber die Vorstellung ist einfach zu ausführlich.

Bernd Glasstetter


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