Phantomias Band 12 - Trauma

Vergroesserte Ansicht


Die Evronianer wollen sich endlich der Gefahr entledigen, die Phantomias darstellt. Und sie greifen zu äußerst harten Bandagen. Sie schicken einen hochgezüchteten Soldaten auf die Erde, der die normalen Evronianer nicht nur in der Größe, sondern auch in der schieren Kraft und einer besonderen Fähigkeit übertrifft. Denn er kann die Abgründe in der Seele seines Gegners erkennen und sie ihm vor Augen führen. Das stürzt den Gegner in ein Trauma, aus dem er sich nicht so leicht erholen kann.

Es kommt schlussendlich zu einem gewaltigen Kampf zwischen Trauma und Phantomias, der mit Hilfe eines Kampfanzugs Kraft und Größe auf einen ähnlichen Level anheben kann. Am Ende gewinnt Phantomias und erkennt, dass man auch seine Traumata aus der Kindheit überwinden kann.


Phantomias besteht in diesem Heft quasi seine Reifeprüfung zum Superhelden. Er muss gegen einen superstarken Evronianer antreten, der seinen Tod will und der zudem auch noch über eine Kraft verfügt, die Donald / Phantomias seine schlimmsten Albträume offenbart. Eigentlich schade, dass wir den Kampfanzug vom Schluss nicht wieder zu Gesicht bekommen werden. Denn er wurde zerstört.

Das Heft erinnert vielfach an Kämpfe, wie sie bei Superman zu sehen sind. Auch die Art und Weise, in der Trauma auftrifft erinnert an die Abenteuer des Mannes aus Stahl. Doch die grafische Umsetzung ist viel besser. Aber ich habe auch schon andere Meinungen dazu gehört. Einige Leser meinen, dass hier des Guten zu viel getan wurde. Nun ja, Phantomias wird tatsächlich auf einen anderen Level gehoben, alleine schon kräftemäßig. Aber gehen die Autoren tatsächlich zu weit? Tatsache ist, dass es nach diesem Abenteuer keines mehr in dieser Größenordnung geben wird. Die Gegner werden wieder realer, nicht mehr so übergroß wie Trauma. Sehen wir diese Geschichte doch einfach als Ausnahmegeschichte an. So wird wohl in jeder Hinsicht dem Ausmaß der Geschichte treu geblieben.

Bernd Glasstetter


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